(ein mensch im schnee erfrohren, steif an allen gliedern. lächelnd, wie wissend von seiner vollkommenen durchdringung äußerster absichtslosigkeit und höchster absicht. welch handfeste, unkorrigierte und höchste ansicht vom menschen.)

das dorf ist ein angerdorf. am längsrand des angers entlang der hauszeilen verlaufen die zwei randstraßen, zwischen denen sich eine längsgestreckte ortswiese ausbreitet. der anger wird von einem bach durchzogen, der die mulde durchfeuchtet und einen gänse- bzw. löschteich bewässert. auf diesem angerstreifen steht auch eine ortskapelle, die dem hl. florian geweiht ist. am kirchtag, dem namensfest des heiligen florian, wird hier die messe gelesen. sonst ist das kirchlein den dorfbewohnern willkommener anlaß ihrer stillen andacht. auf der höhe der kapelleführt die hauptstraße durch den ort. von niederedlitz, über den edlitzberg kommend, liegt der ort längs in eine geländefalte geduckt. am ortseingang kündet ein schild auf einer scheunenwand von der täglichen lektüre der bewohner. dann geht es bei der kapelle scharf links, vorbei an dem ehemaligen gasthaus, weiter an der aufgelassenen dorfschule vorbei, zum ortsausgang, der zur einen seite vom haus des baumschulbesitzers und zur anderen von einer großen keuzesandacht, von da ein wirtschaftsweg zum unterort führt, markiert wird. über den schellingshof und den jägerberg erreicht man schließlich den markt dobersberg, welcher insbesondere durch sein von sigmund von puchheim um 1750 erbautes schloß im laufe der letzten jahre ziel von so manchen sommerfrischlern geworden ist.

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