nach den ersten tagen der sommerhitze: dann regen. endlich: der regen. der himmel durstig, grau, wässrig und endlos. eine möwe kreist verloren über der thayabrücke, als sei sie die einzige bewohnerin der welt.
das brückengeländer und die einrichtungen der welt vor der rücksichtslosigkeit des augenblicks. die idyllisierung der beiläufigkeit. szenen wie aus dem album einer ungelebten zeit. radial zum gesichtskreis die in die vierungen der felder streng geschnittenen wirtschaftswege, speichen der dorfnabe, das dorf ursprünglich ein angerdorf.