30.04.2010
Marketing
Marktorientiertes Denken und Handeln im Zusammenhang mit der Berücksichtigung von Kundenbedürfnissen – das ist Marketing. Gerade im Unternehmensbereich, bei Vereinen, Verbänden, Non-Profit-Unternehmen sowie öffentlichen Einrichtungen ist eine Vernetzung zwischen den einzelnen Bereichen der Kommunikation ein wichtiger Bereich. Dies bezeichnet man als integrierte Kommunikation. Dazu gehört neben dem Marketing als absatzpolitisches Instrument auch der Bereich Public Relations – kurz PR. Kommunikationsstrategien, Image, Langzeitwirkung des Unternehmens nach außen. Das sind hier die Schlagworte.
Während man früher speziell im Bereich der sog. klassischen PR vor allem den Bereich der Pressearbeit nannte, ist dieser inzwischen längst nicht mehr das Hauptaugenmerk. Ein gut funktionierender Presseverteiler ist zwar nach wie vor wichtig, allerdings hat man erkannt, dass zu einem guten Unternehmensimage weit mehr gehört, als Artikel in Zeitungen oder Zeitschriften zu lancieren.
Gerade im Zusammenhang mit dem Bereich Internet – Web 2.0, Networking, Social Bookmarks, Blog, Forum – die Begriffe, die in diesem Zusammenhang auftauchen sind zahlreich. Die Möglichkeiten, die sich daraus für Unternehmen ergeben reichlich. Beispielsweise im Tourismus und Fremdenverkehr ermöglicht dies zahlreiche Vernetzungsmöglichkeiten, beispielsweise mit Reiseportale, Reiseagenturen, Hotels. Auf diese Weise lässt sich der Online-Marketingbereich auch Re-Finanzieren.
Gerade durch die immer stärkere Zunahme von Web 2.0-Projekten ist es jedoch so, dass man oft sehr schwer erkennen kann, wo es sich um eine professionelle Agentur, deren Mitarbeiter auch tatsächlich über eine fachlich qualifizierte Ausbildung verfügen. Im Zusammenhang mit einer fachlich qualifizierten Beratung und einer entsprechenden adäquaten Ablieferung des Auftrages wird man dann jedoch erkennen, wo die Unterschiede liegen. Speziell im Bereich von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) ist es so, dass diese vielfach ihr vorhandenes Werbebudget auf Aktivitäten bezogen einsetzen, dies jedoch nicht zwingend geplant abläuft. Dadurch verpuffen sehr leicht sinnvoll nutzbare Synergieeffekte.
Speziell im Falle einer unternehmerischen Krise, die Kommunikativ betreut werden muss. Dabei muss es keineswegs um große Skandale gehen. Vielmehr ist es so, dass man – bei professioneller PR-Betreuung – die Warnsignale bereits frühzeitig erkennen und gegensteuern kann, so dass es im Regelfall nicht so dramatisch kommt, wie es ohne vorherige Steuerungsaktivitäten ausgefallen wäre. Dies bedeutet aber nicht, dass man als professionell betreutes Unternehmen nicht auch mit negativen Schlagzeilen zu kämpfen hat.







