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Vidrosyl & Havlicek
Dialog zwischen Frau Vidrosyl (Stiege 5)
und Frau Havlicek (Stiege 7). Frau Vidrosyl schaut aus ihrer Wohnung
im ersten Stock in den Hof hinunter wo Frau Havlicek steht, die
gerade vom Einkaufen zurückkommt. Wie üblich entspinnt
sich ein Gespräch, das im Normalfall ca. 30 Minuten dauert.
Die meisten Mieter des Gemeindebaus werden routinemäßig
besprochen. Wir hören einen kleinen Ausschnitt. (zweisprachig!)
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- sangs, wissens scho
was dem Mastny sein Vodan passiert ist?
- na, erzöns ma!
- na sie wissen eh, der Papa vom Mastniy woa ollerweil a rechter Drangler.
Und neulich, da wor a beim Dokta, und dea hot eam gsogt, dass es sea
ernst is, und dass er zum drinka aufhean muass. Und wei ea net aufhean
woit zum drinka, hot da Dokta gsogt, dass er maximal a Glasl an jedn
Tog drinka deaf.
- und?
- Na da Oide Mastny hot si glei a ganz a grosses Glasl kauft, und
an Monat speda hod a a Bankl grissn.
- ge!
- wirklich woa!
- schrecklich. (verstummt)
- sagen sie, wissen sie bereits, was dem Vater des Herrn Mastny passiert
ist?
- bitte erzählen sie mir!
- sie wissen ja, dass der Vater des Herrn Mastny Alkoholiker ist.
Neulich war er beim Arzt und der hat ihm gesagt, dass es sehr ernst
wäre, und dass er mit dem Drinken aufhören müsse. Herr
Mastny hat so lange gejammert, bis der Arzt ihm ein Glas Wein täglich
erlaubt hat.
- und?
- Dann hat sich Herr Mastny ein ganz ein großes Glas gekauft,
und einen Monat später war er tot.
- nein!
- es stimmt wirklich!
- schrecklich (verstummt) |
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